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Sri Lanka - Reisefotografie mit der Leica M11

Sri Lanka - Reisefotografie mit der Leica M11

Nach fünf Jahren Pause mein Comeback mit der Leica M11 – vier Wochen durch Sri Lanka, von Colombo über die Tempel von Polonnaruwa bis in die grünen Berge von Ella. 7,5 Stunden im Panoramazug stehen, eingeklemmt zwischen drei Millionen Touristen, für sagenhafte zwei Euro. Die Menschen waren unglaublich herzlich, und das manuelle Fotografieren mit der Leica hat mich gezwungen, mir für jedes Bild mehr Zeit zu nehmen. Sri Lanka war genau das richtige Land, um die Freude an der Fotografie wiederzufinden.

Alle Wege führen zur Leica M

Alle Wege führen zur Leica M

Von der Canon PowerShot A70 über die Fujifilm X-T2 und Sony A7 III bis zur Leica M11 – 25 Jahre Kamerawechsel und die Erkenntnis, dass Technik allein nicht reicht. Die Sony hatte alles, was man sich wünscht, und trotzdem verlor ich fast drei Jahre lang die Lust am Fotografieren. Erst der Wechsel zur manuellen Leica M hat mir die Freude zurückgegeben. Kein Autofokus, keine endlosen Menüs, nur ISO, Blende und Verschlusszeit. Mit dem Summilux 35mm fühlt es sich an, als hätte ich eine neue Tür in der Fotografie aufgestossen.

Interview für Edelweiss Airlines - Travel Magazin

Interview für Edelweiss Airlines - Travel Magazin

Die schweizerische Fluggesellschaft Edelweiss Air hat ihre neue Route nach Ho Chi Minh City mit meinen Vietnam-Fotos und einem Interview im Reisemagazin beworben. Die Bilder stammen von meiner Reise durch Vietnam im Februar 2014, als ich das Land drei Wochen lang mit der Kamera dokumentiert habe. Das Interview und die Fotos sind in der Sommerausgabe des Edelweiss-Magazins erschienen. Ein schönes Projekt und eine tolle Anerkennung für die Arbeit, die hoffentlich bei vielen Lesern die Reiselust weckt.

FUJIFILM X-PRO 3 - Auf Reisen in Sri Lanka

FUJIFILM X-PRO 3 - Auf Reisen in Sri Lanka

FUJIFILM Schweiz hat mir die X-Pro 3 mit dem 14mm Pancake für zwei Wochen Sri Lanka ausgeliehen. Eine Kamera ohne rückseitiges Display klingt verrückt, macht aber nach kurzer Eingewöhnung richtig süchtig. Man konzentriert sich viel mehr auf den Moment und die Kameraeinstellungen statt ständig aufs Display zu starren. Nach zwei Wochen ohne Chimping hatte ich das Gefühl, technisch einen echten Schritt nach vorn gemacht zu haben. Es war seit Jahren das erste Mal, dass eine Kamera mir so viel Spass bereitet hat.

Lateinamerika - Entlang der Anden

Lateinamerika - Entlang der Anden

Der letzte Teil meiner sechs Monate durch Lateinamerika – von Ecuador entlang der Anden über Chile und Argentinien bis zum Grand Final in Rio de Janeiro. Die Wüstenoase Huacachina, die Uyuni-Salzwüste, die Todesstrasse bei La Paz und die Iguazu-Wasserfälle – die Schönheit raubt einem an jeder zweiten Ecke den Atem. Unterwegs habe ich drei Jungs aus Deutschland kennengelernt, mit denen ich über zwei Monate zusammen gereist bin. Freundschaften, die durch geteilte Abenteuer ganz von selbst entstehen.

Kolumbien - Saftig grün

Kolumbien - Saftig grün

Fünf Wochen durch Kolumbien und von einem Highlight ins nächste gestolpert. Die Streetart im Getsemani-Viertel von Cartagena war ein wahrer Augenschmaus, und Medellin hat mich mit seiner beeindruckenden Verwandlung von der gefährlichsten Stadt der Welt zur innovativsten zutiefst beeindruckt. Dazu kamen saftig grüne Hügellandschaften bis zum Horizont, der 220 Meter hohe Monolith von Guatape und die Wachspalmen von Salento. Am liebsten wäre ich gleich dageblieben.

Panama - Das Kontrastprogramm

Panama - Das Kontrastprogramm

Eigentlich wollte ich Panama nur durchreisen, am Ende wurden es drei Wochen voller Kontraste. In Bocas del Toro habe ich die Ngäbe-Gemeinschaft besucht, die ohne Strom und Wasser in einfachsten Holzhütten lebt – und dabei entspannter wirkt als jeder Mensch, den ich kenne. Dann der Kulturschock Panama City, das mich mit Wolkenkratzern und Verkehrschaos regelrecht erschlagen hat. Krönender Abschluss war der fünftägige Segeltörn durch die paradiesischen San Blas Inseln nach Kolumbien.

Costa Rica nach Nicaragua - und die Sache mit der Reiseplanung

Costa Rica nach Nicaragua - und die Sache mit der Reiseplanung

Mein erster Monat in Lateinamerika verlief erwartungsgemäss anders als geplant. Wirbelsturm Nate hat mich tagelang ohne Strom in Santa Teresa festgehalten, Schlammlavinen haben die Strassen weggespült, und mein Bus ist einem anderen Fahrzeug hinten draufgefahren. Statt wie geplant nach Panama weiterzureisen, bin ich spontan nach Nicaragua geflogen – und das Land hat mich umgehauen. Von Costa Rica war ich enttäuscht, zu amerikanisiert für meinen Geschmack. Nicaragua hingegen fühlte sich echt an, wie Costa Rica vor 15 Jahren.

Interview für World Photography Organisation

Interview für World Photography Organisation

Die World Photography Organisation hat mich zu meiner Arbeit als Street- und Reisefotograf interviewt. Anlass war mein Top-50-Erfolg bei den Sony World Photography Awards 2017 mit einem Foto aus dem Hafen von Essaouira in Marokko. Im Interview spreche ich darüber, wie ich zur Reisefotografie gekommen bin und was mich an diesem Genre fasziniert. Es war ein schöner Moment, der mir gezeigt hat, dass sich die Leidenschaft und die vielen Stunden unterwegs tatsächlich auszahlen.

Sony World Photography Awards 2017 - Mein Foto in den Top 50

Sony World Photography Awards 2017 - Mein Foto in den Top 50

Mein Foto aus dem Hafen von Essaouira hat es unter 227.596 Einsendungen aus 182 Ländern in die Top 50 der Kategorie Travel geschafft und wird in London ausgestellt. Ein stolzer Moment nach fast 20 Jahren Fotografie, der mir richtig Auftrieb gegeben hat. Seitdem wurden meine Arbeiten unter anderem bei SPIEGEL ONLINE, PASSION PASSPORT und im LONELY PLANET Magazin gezeigt. Im Oktober steht deshalb mein bisher grösstes Projekt an – sechs Monate Reisefotografie durch Lateinamerika.

Vietnam - Riders On the Storm

Vietnam - Riders On the Storm

Drei Wochen im organisierten Chaos Vietnams – von Hanoi quer durchs halbe Land bis ins Mekong-Delta. Die Motorradfahrt über den Himmelspass von Hue nach Hoi An war landschaftlich atemberaubend und haarsträubend zugleich. Was mich aber am meisten beeindruckt hat, waren die Menschen. Im Mekong-Delta habe ich eine 93-jährige Dame getroffen, die noch nie ein Foto von sich gesehen hatte. Als ich ihr das Bild zeigte, kippte sie vor Freude fast aus dem Schaukelstuhl. Unvergesslich.

China - Reisen gegen Klischees

China - Reisen gegen Klischees

Peking, Shanghai, Hongkong – und so ziemlich jedes Klischee über den Haufen geworfen. Das Essen war so unfassbar gut, dass wir teilweise fünf Mal am Tag warm gegessen haben. Meine Dumpling-Sucht pflege ich bis heute. In Shanghai wurde ich vor dem Oriental Pearl Tower zur unfreiwilligen Berühmtheit, als sich eine Menschenschlange bildete, die Fotos mit mir wollte. China hat mich gelehrt, dass man sich seine Meinung am besten selbst bildet, statt Vorgekautes zu glauben.

Kuba - Vorsicht Schlagloch

Kuba - Vorsicht Schlagloch

Drei Wochen quer durch Kuba im Mietwagen – ein Land, das infrastrukturell noch in den 60ern steckt. Auf dem Weg nach Viñales habe ich drei gestrandete Kubaner mit ihrem 60 Jahre alten Chevy aufgelesen und wurde dafür zur Privatführung auf einer Tabakplantage eingeladen. Das Essen bestand jeden Tag aus trockenem Reis und trockenem Fleisch. Unvergessen bleibt die 150-Kilometer-Strecke bei Baracoa, die wir mit 2 km/h im Schlagloch-Slalom durch den Dschungel gemeistert haben. Das Auto war danach ein rollender Schrotthaufen.

Mexiko - Der mit dem Krokodil tanzt

Mexiko - Der mit dem Krokodil tanzt

Drei Wochen durch Mexikos Yucatan und einen Abstecher nach Belize. Von atemberaubenden Cenoten, in die ich mich kreischend 20 Meter in die Tiefe gestürzt habe, über Maya-Stätten bis zum Paradies Caye Caulker, wo ich das beste Seafood meines Lebens gegessen habe. In Bacalar bin ich dann fröhlich in einem See herumgetaucht – ohne zu wissen, dass die Gewässer für ihre Krokodile bekannt sind. Zum Glück war mein Gesicht vom Sonnenbrand eh schon so rot, dass man die Peinlichkeit nicht mehr sehen konnte.

USA - Von Karma und Disco-Fritten

USA - Von Karma und Disco-Fritten

Elf Tage quer durch die Staaten – mit Buddy-Pass-Flügen für 50 Dollar von New York nach Chicago und weiter nach Miami. Die Portionen waren absurd gross, das Frühstück bei Lou Mitchell's göttlich und Chicago architektonisch eine echte Überraschung. Der Höhepunkt war ein beinahe fataler Moment an der Crown Fountain, als ich ahnungslos im Wasserbecken stand und die zweite wasserspeiende Wand hinter mir übersah. Mein Karmakonto hat mich im letzten Moment gerettet.